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Sicherungsmethoden

Was ist eine Datensicherung?

Eine Datensicherung (Backup) ist die Kopie von Daten, die im Falle eines Datenverlustes (z. B. durch Hardwarefehler, Viren oder versehentliches Löschen) zur Wiederherstellung genutzt werden kann.

Ziele der Datensicherung:

  • Schutz vor Datenverlust
  • Wiederherstellbarkeit nach einem Systemausfall
  • Erfüllung gesetzlicher Anforderungen (z. B. DSGVO)

Arten von Sicherungsmethoden:

Methode Beschreibung
Vorteile
Nachteile
Vollsicherung
Alle Daten werden komplett gesichert Einfache Wiederherstellung Hoher Speicherbedarf
Differnzielle Sicherung Sichert nur Änderungen seit letzter Vollsicherung Schnellere Wiederherstellung als bei inkrementell Speicher wächst mit der Zeit
Inkrementelle Sicherung Sichert nur Änderungen seit der letzten Sicherung (egal welche Art) Spart Speicherplatz Wiederherstellung dauert länger
Spiegelsicherung (Mirroring) Echtzeit-Synchronisation mit einem 1:1-Abbild Aktuellste Daten vorhanden Keine Speicherung vor Fehlbedienung/Viren
Image-Sicherung Sichert das komplette System (inkl. Betriebssystem) als Abbild Schnelle Systemwiederherstellung Großer Speicherbedarf, langsame Sicherung

 

Sicherungsmedien (Speicherorte):

  • Externe Festplatten / SSDs
  • Netzwerkspeicher (NAS)
  • Magnetbänder (z. B. in Unternehmen)
  • Cloud-Speicher
  • DVDs / Blu-Rays (veraltet)

3-2-1-Regel für Datensicherung:

  • 3 Kopien der Daten
  • 2 verschiedene Speichermedien
  • 1 Kopie außerhalb des Standorts (z. B. Cloud)

Automatisierung & Zeitpläne:

Backups sollten automatisch, regelmäßig und überwacht erfolgen.
Typische Zeitpläne: täglich, wöchentlich, monatlich

Begriffe zum Merken:

  • Backup = Sicherung
  • Restore = Wiederherstellung
  • Disaster Recovery = Notfallwiederherstellung bei Systemausfall

Merksatz:

Ohne Backup ist alles weg – und niemand hilft dir bei Tränen im Gigabyte!